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Donnerstag, 2. Oktober 2008
Tollitäten übergaben ihre Ornate dem Fastnachtsmuseum - Saisonstart

Tollitäten übergaben ihre Ornate dem Fastnachtsmuseum - Saisonstart.
Mit der Übergabe der Ornate des aktuellen Tollitätenpaares, Prinz Bernd, "der närrische Niederberger" (Mitte), und Confluentia Renate, an Michael Hörter als Vertreter des Fördervereins Fastnachtsmuseum Koblenz (2. von rechts) begann am Wochenende die Saison der seit 2001 bestehenden Einrichtung. Günter Eder, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (links), und Wladimir Elsner als Vertreter des Fastnachtsmuseums (rechts) freuten sich mit über den Saisonstart. Bis einschließlich Sonntag, 26. Oktober, ist das Fastnachtsmuseum nun wieder samstags und sonntags zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet. Auf mehr als 350 Quadratmetern können Interessierte im Kehlturm des Forts Konstantin am Fuß der Karthause alles über das närrische Leben in Koblenz erfahren. Mehr Informationen im Internet unter www.fastnachtsmuseum-koblenz.de. (luc) Foto: W. Lucke
Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz Stadt vom 07.04.2008, Seite 14.

Donnerstag, 2. Oktober 2008
Kurzinterview

Detlef König, Vorsitzender.

Ich bin in unserem Verein Vorsitzender, weil ...

... ich der Meinung bin, dass der Koblenzer Karneval, der von innen heraus kommt und nicht vom Kommerz bestimmt wird, eine Heimstätte erhalten soll.

Unser größtes Ziel im Verein ist es, ...

... den Turm komplett wiederherzustellen und eine Verbindung zwischen dem Kehlturm und Fort Konstantin zu schaffen. Der Besucher kann dann sowohl das Rheinische Fastnachtsmuseum als auch die preußische Festung besichtigen.

Welche Wünsche möchten Sie von einer Fee erfüllt haben?

1. Dass alle Vereine, die der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK) angehören, auch Mitglied beim Förderverein werden.

2. Dass wir weitere Sponsoren für unser Museum finden und Karnevalisten als neue Mitglieder gewinnen können.

3. Dass bis 2009 alle Vereine das Fastnachtsmuseum mal besucht haben.

Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz Stadt vom 24.01.2008, Seite 14.

Donnerstag, 2. Oktober 2008
Geschichte des Karnevals wird lebendig

Die Geschichte der Rheinischen Fastnacht angemessen darzustellen, haben sich Detlef König (Mitte), Wladi Elsner (links) und Stephan Zehe zum Ziel gesetzt. Foto: Peter Karges

Zehn Jahre Förderverein Rheinisches Fastnachtsmuseum - Kehlturm birgt mehr als 10 000 Exponate

KOBLENZ.
Hinter einer schönen Fassade lauert mitunter doch manch böse Überraschung. Dies jedenfalls mag sich Detlef König, der Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer des Rheinischen Fastnachtsmuseums Koblenz, gedacht haben, als er 1998 zum ersten Mal im Inneren des Kehlturms von Fort Konstantin stand. "Als ich den Zustand des Gebäudes zum ersten Mal sah, da fragte ich mich schon, auf was ich mich denn hier nur eingelassen habe", berichtet Detlef König, der ehemalige Chef von Mercedes-Benz in Koblenz, rückblickend.

Heutzutage ist von dem einst doch eher maroden Inneren hingegen nichts mehr zu sehen. Ganz im Gegenteil ist der Kehlturm, der seit vielen Jahren nun das Rheinische Fastnachtsmuseum beherbergt, von seiner Ausstattung her ein wahres Kleinod. Über mehrere Etagen verteilt zeigt das Museum auf einer Fläche von rund 350 Quadratmetern mit mehr als 10 000 Exponaten auf einmalige Weise die Geschichte und Tradition des rheinischen Karnevals. "Wer die Wurzeln des Karnevals begreifen will, muss dieses Museum besuchen", sagt Detlef König.

Dass das Museum in den preußischen Mauern, die Teil des 1826 fertiggestellten "Fort Großfürst Constantin" sind, Wirklichkeit wurde, ist vor allem das Verdienst des Fördervereins Rheinisches Fastnachtsmuseum Koblenz mit seinem Vorsitzenden Detlef König. Denn die Idee einer solch ständigen Präsentation gab es schon lange. Ihre Verwirklichung verlief aber immer wieder im Sande.

Mit der Gründung des Fördervereins Rheinisches Fastnachtsmuseums Koblenz im Mai 1998, der unter anderem außer von König auch vom damaligen AKK-Präsidenten Michael Hörter und dem damaligen Vorsitzenden des "Vereins Pro Konstantin", Hans-Jörg Assenmacher, aus der Taufe gehoben wurde, nahm die Realisierung jedoch schnell Gestalt an.

Denn nachdem die Arbeiten, die sowohl die Installation der Heizung, der sanitären Anlagen sowie der Elektrik als auch das Erneuern von Decken und Fußböden und das Setzen einer Treppe umfassten, nach drei Jahren abgeschlossen waren, konnte das Museum im Frühjahr 2001 eröffnet werden. Die Kosten für die Renovierung in Höhe von rund 500 000 Euro wurden im Wesentlichen von privaten Unternehmen getragen. Außerdem war das Arbeitsamt an der Renovierung mit sogenannten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen beteiligt.

Wie beliebt das Rheinische Fastnachtsmuseum, das aus rechtlichen Gründen vom Förderverein vor zwei Jahren getrennt wurde, ist, zeigt ein Blick in die Gästeliste. So waren neben Karnevalsprinzen aus Belgien hier auch schon die Innenminister der 16 Bundesländer zu Gast. "Wir haben wirklich Anfragen aus der gesamten Republik", sagt der Koblenzer Urkarnevalist Wladi Elsner, der für sein Engagement 2006 vom Förderverein mit der Ehrenplakette ausgezeichnet wurde. Im vergangenen Jahr verlieh der Förderverein die Plakette an Jörg Alfter und Franz-Josef Möhlich.

Das Fastnachtsmuseum, das in der Trägerschaft der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK) ist, zu unterstützen und zu fördern, ist denn auch das ausschließliche Ziel des Fördervereins, der gegenwärtig 186 Mitglieder hat. Um diesem Ziel gerecht zu werden, trifft sich der Vorstand des Fördervereins im Turnus von sechs bis acht Wochen. Das von April bis Oktober geöffnete Fastnachtsmuseum ist nicht nur eine Stätte, in der sich die Tradition des rheinischen Karnevals genau studieren lässt, sondern der Kehlturm ist auch auf die Zukunft ausgerichtet. Denn innerhalb der preußischen Mauern gibt es auch eine von Walter Schwarz geleitete Rednerschule für den Nachwuchs in der Bütt.

So vereint das Fastnachtsmuseum geschickt den Koblenzer Karneval von gestern und morgen. Außer von den rund 40 ehrenamtlichen Karnevalisten, die im Museum Dienst tun, wird es dabei äußerst tatkräftig vom Förderverein unterstützt. (pka)
Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz Stadt vom 24.01.2008, Seite 14.

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